Online-Casino-Spielverluste in Österreich zurückfordern

Gütesiegel "Beliebte Anwälte 2026"

Haben Sie bei Online-Glücksspielen wie Slots, Roulette, Poker oder Blackjack Geld verloren? Als spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei unterstützen wir Sie dabei, Ihre Verluste von illegalen Anbietern rechtssicher zurückzufordern. Warum fast alle Online-Casinos in Österreich illegal sind:

Das österreichische Glücksspielgesetz (GSpG) ist eindeutig: Glücksspiel ist ein Staatsmonopol. Nur Anbieter mit einer österreichischen Konzession dürfen Online-Glücksspiele (Casinospiele) legal anbieten. Aktuell besitzt dieses Recht ausschließlich win2day (Casinos Austria).

Anbieter mit Sitz in Malta, Gibraltar oder Curacao berufen sich häufig auf die Dienstleistungsfreiheit innerhalb der EU. Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat jedoch wiederholt klargestellt, dass das österreichische Monopol unionsrechtskonform ist (z.B. 6 Ob 31/24p). Verträge mit unlizenzierten Anbietern sind daher absolut nichtig. Als Ihre rechtliche Vertretung machen wir diese Nichtigkeit geltend und fordern Ihr Geld zurück.

Die Folge: Das Casino hätte Ihr Geld nie annehmen dürfen. Der Verlust berechnet sich aus den Einzahlungen minus der Auszahlungen. Sie können diese Verluste einklagen.

Bekannt aus den Medien

Unsere zufriedenen Kunden

Warum Sie Ihre Ansprüche durch unsere Kanzlei geltend machen sollten:

Rechtsanwalt Dr. Oliver Peschel

Foto: Rechtsanwalt Dr. Oliver Peschel

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Rückforderung von Online-Wett- und Spielverlusten in Österreich.

Online-Glücksspiele dürfen in Österreich nur Anbieter mit Konzession nach dem Glücksspielgesetz (GSpG) legal anbieten. Diese bundesweite Konzession besitzt aktuell ausschließlich die Casinos Austria AG (win2day). Alle anderen Online-Casinos, häufig mit Lizenzen aus Malta, Gibraltar oder Curacao, bieten Online-Glücksspiel ohne österreichische Konzession an. Sportwetten sind davon getrennt zu betrachten: Sie sind in Österreich rechtlich als Geschicklichkeitsspiel klassifiziert, fallen nicht unter das bundesweite Glücksspielmonopol und werden auf Ebene der Bundesländer reguliert. Anbieter wie Tipico oder Interwetten besitzen Wettbüro-Lizenzen einzelner Bundesländer und sind dort im Sportwetten-Bereich legal tätig. Der Casino-Bereich auf denselben Plattformen unterliegt dagegen dem GSpG und ist ohne bundesweite Konzession nicht legal in Österreich anzubieten.
Die Rechtslage bei Sportwetten unterscheidet sich von jener bei Casinospielen (Slots, Roulette, Poker). Während Casinospiele unter das Bundesmonopol fallen, sind Online-Sportwetten in Österreich grundsätzlich legal. Eine Rückforderung ist hier deutlich komplexer, kann aber bei massiven Verstößen gegen den Spielerschutz oder bei einem massiven Fall von Spielsucht (partieller Geschäftsunfähigkeit) im Einzelfall geprüft werden.Verluste aus Casinospielen (Slots, Roulette, Poker) sind im Regelfall rückforderbar. Die genaue Beurteilung erfolgt im Einzelfall anhand der aktuellen OGH-Judikatur

In Österreich gilt für die Rückforderung aufgrund der Nichtigkeit von Verträgen eine Verjährungsfrist von 30 Jahren.

Ein Verfahren kann zwischen einigen Monaten und 1-2 Jahren dauern. Dies hängt stark davon ab, wie lange das Casino versucht das Verfahren hinauszuzögern.

Wir raten von eigenständigen Chargebacks ohne rechtliche Begleitung ab, da dies oft zu Inkassoforderungen von Zahlungsanbietern führt. Eine professionelle Klage ist der rechtssichere Weg, um Ihre Ansprüche durchzusetzen.

Nein. Die österreichische Rechtsprechung sieht den Spieler als den zu schützenden Teil an. Es gibt keine strafrechtlichen Konsequenzen für Sie als Privatperson, wenn Sie auf diesen Seiten gespielt haben.

Sollten Sie das Prozesskostenrisiko nicht selbst tragen wollen, vermitteln wir Ihnen einen seriösen Prozessfinanzierer. Dieser übernimmt sämtliche Anwalts- und Gerichtskosten. Im Erfolgsfall erhält der Prozessfinanzierer eine prozentuale Beteiligung (Erfolgsprovision). Im Falle des Prozessverlusts entstehen für Sie keinerlei Kosten.

Ja. Urteile österreichischer Gerichte können innerhalb der Europäischen Union und auch in Drittstaaten vollstreckt werden. Viele der großen Anbieter verfügen über ausreichend Liquidität und zahlen nach rechtskräftigen Urteilen oder Vergleichen zuverlässig. Aufgrund der „bill 55“ bestehen aktuell nur in Malta Schwierigkeiten bei der Vollstreckung von Urteilen, doch wir gehen davon aus, dass diese rechtlichen Probleme behoben werden können.

Nähere Informationen zur Rechtslage finden Sie hier.

Rechtsanwalt Dr. Oliver Peschel

Foto: Rechtsanwalt Dr. Oliver Peschel

Welche Schritte gehe ich gemeinsam mit der Kanzlei

1.

Unverbindliche Kontaktaufnahme

Übermitteln Sie uns Ihre Informationen:
Bei welchem Casino haben Sie gespielt und wie hoch ist ungefähr Ihr Verlust? 

Wir führen eine kostenlose Ersteinschätzung Ihres Falles durch.

2.

Datenaufbereitung

Wir unterstützen Sie dabei, die notwendigen Transaktionslisten gemäß DSGVO bei den Anbietern anzufordern. Holen Sie diese nicht selbst ein, sondern warten Sie auf unsere Anweisungen.

3.

Rechtliche Durchsetzung

Wir bringen die Klage ein oder führen Vergleichsverhandlungen, um das Maximum für Sie herauszuholen.

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Senden Sie uns Ihre Anfrage für die Rückforderung Ihrer Spielverluste völlig kostenlos und unverbindlich an office@peschel.at oder über das Kontaktformular: